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Der Name Emmerich

Der Name Emmer

Aus Emrich wird Emmer

Aus Emperich wird Emmer

Orte, deren Name mit Emmer beginnt


Auf der Suche nach dem Vorkommen der früheren Schreibweise des Namens Emmer fand ich im Internet nachstehende Quellen, die teils in deutscher, teils in englischer Sprache vorlagen. Den englischen Text übersetzte ich ins Deutsche. Im ersten Band meiner Familienchronik (»Familienchronik des Alois Emmer – 1630 – 1996«) brachte ich bereits die mir damals zugänglichen Quellen über das Vorkommen des Namens. Sie kommen daher gelegentlich zweimal vor, soferne sie von beiden Autoren (Jerry A. Emerik und ich) angeführt wurden.

Das gleiche Vorkommen des Namens in vielen Teilen der Welt heißt aber nicht, daß dies eine einzige Familie, von einem "Ur-Emmer" abstammend, ist. Sicher erscheint mir, daß die Namen Emrich, Emmrich, Emerich, Emmerich, Emperich und Emmer den selben Ursprung haben und daher die gleiche Bedeutung haben. Dies geht aus den Kirchenbüchern meiner Vorfahren und deren Verwandten in Neutitschein, bzw. aus den in Görlitz aufliegenden Daten der bedeutenden Familie Emmerich hervor. Darin kommt ein und dieselbe Person in diesen unterschiedlichen Schreibweisen vor.


Der Name Emmerich – von Jerry A. Emerick – (deutsch)    (zurück)

EMMERICH
Emerich, Emrich, Emericus, Emric, Emig. (OHG. Ermanrich, der mächtige Herrscher; vom italienischen Amerigo, davon abgeleitet ist Amerika; daher ist Amerika ein deutsch…..?

Emmerich aus Ermanrich, Erm(e)rich bedeutet gewaltiger, mächtiger Fürst, Herrscher, König.

Der Name gehört zum alten deutschen Namengut. Ermanrik, Ermenrich war König und Führer der Ostgoten im 4. Jh., ein Ermenrich, Bischof von Passau, starb 874, Graf Emmerich, Embrico, Imbrico von Leiningen 1077; Emmerich hieß der einzige Sohn Kaiser Stephans des Heiligen von Ungarn. Embrich auch ein Abt von Einsiedeln im 11. Jh. Lange hat sich der Vorname (VN) gehalten. Der vorzitierte Kurfürst von Mainz, der von 1768 – 1774 regierte, hieß Emmerich Josef Freiherr von Breidbach.

Der Ort Emmerich am Niederrhein, auf den sicher auch eine Anzahl der Familiennamen (FN) Emmerich als Herkunftsnamen zurückgehen, hieß ursprünglich villa Embricensis. FN: Ermenrich; Em(m)rich; Emmerich(s); Emeric, Emery (Schweiz); oberdeutsch (obd.) Emmele, Emlein. – Aus: Unsere Familienamen – Linnartz 1958

Der Name Emmerich und seine Variationen sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika als auch in Deutschland vor. Der Name ist mit »ck« in the U.S. geschrieben, während der Name mit »ch« in Deutschland geschrieben wird. Andere Schreibweisen von Emmerich sind: Emerich, Emrich Emrick, Emric, Emerick, Emeric, Emry, Emery und Emrey. Die früheste gefundene Schreibweise des Namens in Deutschland war ursprünglich Imrik.

Die Stadt Emmerich, Deutschland liegt in Niedersachsen am Rhein. Sie hat ihren Ursprung in einer römischen Kolonie und ist im 7. Jahrhundert erwähnt. – Von – Andrew Emerick of Somerset Co., PA – Oran S. Emrich

…Der Name wird in Lancaster Co., PA geschrieben: Emrich, Emrick, Emmerich, Emmerick, Emerich, Emric, Emerick, Emery, Emig, Emich, Ehmig, und Emrig. In Frederick Co., MD. John Emich in einer Urkunde über einen Landkauf wird er als John Emrick aufgelistet. In Columbiana Co., OH. wurde er zu John Emery. Sein Sohn Andrew Emery wurde in Montgomery Co., OH. Andrew Emerick. Andrew ist der Vater von Samuel Emerick, der Hannah Market heiratet und zuerst in Winchester (jetzt Gratis), Preble Co., OH. lebte. – Von Andrew Emrich in Lancaster Co., PA – Oran S. Emrich

Bei der Betrachtung der Schreibweisen von Emrich wurde gefunden, daß jeder Name, der mit »EM« beginnt, Emrich sein wird. Der Name meines Urgroßvaters wurde bei der Volkszählung für Ross Co., OH. Emra geschrieben. Wenn ich nicht gewußt hätte, daß sein Vorname Moses war, hätte ich ihn im Volkszählungsbericht vermißt. Anläßlich des Revolutionskrieges war die Schreibweise »Americk«, allgemein war aber »EM« der Anfang des Namens. In Deutschland ist die Schreibweise Emmerich, während der Name in den U.S. zu Emrick, oder Emrich abgekürzt wird. Einige frühere Familien schrieben sich anfangs Emmerich, wechselten später zu Emery oder Emrey und behielten diesen Namen bis heute. – Von John Emerich aus Ross Co., OH – Oran S. Emrich

Emmerich, Stadt (Kreis Rees, Regierungs-Bezirk Düsseldorf, Rheinprovinz. Rees am Rhein.) EmbricaEmmericaEmericum – Asciburgum. Translatet – a city (county Rees, part of Düsseldorf, Rhine province, on the right side of the Rhine.). – Aus – Deutsch Lateinsches Handbüchlein – Saalfeld

Em(m)erich, Emmrich: althochdeutsch (ahd.) Embricus, nicht erklärbar, und Ermanarich (Gotenkönig, siehe IRMIN) (x Ortsname (ON.) Rheinland.), Embrecht. Aber 1569 in Fulnek Engelbrecht. Dessen Söhne Embrich(t), Em(me)rich. - Translatet - old high German Embricus, unexplainable, and Ermanarich (king of the Goths) see also Irmin; Embrecht (a place name, Rhineland.) But in 1569 the same name was Englebrecht, in Fulnek, whoses sons are Embrich(t), and Em(me)rich. – Translatet to English by Inge Noyes. – Aus – Deutsche Namenkunde – Gottchald (Gottschalk?)

Emmerich – (am Mittelrhein, Frankfurt, Wetzlar, ein Vorort von Darmstadt (?)): In der Sage von Erminrich, werden die Harlungen Brüder Imbrecke (Emerca) und Fritele genannt, Neffen des Gotenkönigs, die in der Stadt Breisach im Dienste des treuen Eckehards lebten. Einige Beispiele für Ritter und adelige Personen sind: Ritter Embrico von Lahnstein 1217; Ritter Emercho von Wolveskelen 1267 in Wetzlar (auch genannt Emicho); Graf Embricho (Imbrico) von Leiningen 1077; Emmercho Rosenwasser 1264 in Wetzlar; Emmerich Schepkessel 1371 in Frankfurt, der Name Emmerich wird früher noch in Breidbach am Main (?) (bei Mainz ?) gefunden. (Siehe   *).

Emmelrich eine Aussprache-Variante von Amelrich, ein populärer deutscher Name im Mittelalter (verwandt mit dem ostgotischen Adelsnamen Amalrich); und auch dem oberrheinischen Emmel, Emmlein, Emmelmann; dem norddeutschen Emcke, Ehmcke (Emeke), aber nicht zu Eimke. Emelricus Pape 1320 in Lübek, Emelricus de Ponte 1170 in Köln, Emmelrich Ruodel 1336 in Nassau, Thylo Emmelrich 1317 in Bingen, außerdem Emmelman 1338 ein Patronom von Emler, Amler. Über Emmelmann siehe auch altnordisch Emmeln / Ems. – Anmerkung: das »L« ist leicht verschluckt; Bahlow stellt keine Verbindung weder von Emmelrich / Amalric zu Emmerich noch zu Ermanrich her, wie andere Namenforscher es tun.

Emig, Emich Ehmig: Kurzform von Emmerich (Embrich). Emicho oder Emercho, Bischof von Würzburg 1140; Bentz Emich 1350 Stuttgart. – Aus – Die Deutschen Familienamen von Hans Bahlow – Translatet by Terry Golden.

Emerchin
, die weibliche Form oder die Verkleinerung des Vornamens Emmerich. Zum Beispiel: 1362 eine Person, genannt Henne Emerchin lebte in Friedberg, Hessen (siehe BHU I, 921) Der Familienname Emercho ist oft gebraucht.

Emmelman, Verkleinerung des Familiennamens Emmerich (wie »mein kleiner Emerick Mann«).

Emmelmannus
, 1338, Haus von Bingen (BHU III, 167).

Emmelrich, abgekürzter Vorname Emilrich, Emilricus von Ponte, 1170 Köln, auch Koseform 1317 für Thylo von Bingen genannt Emmelrich.

Emmerich, der Vorname Emmerich erscheint 1412, Hans Emrich von Horrheim, Vaihingen, nahe Stuttgart. 1415 Nikolas Emericus, ein christlicher Ritter des Ordens der Johanniter, aus Dorlisheim.

Emmich, Abkürzung von Emmerich, z. B. 1140, Emicho oder Embricho, Bischof von Württemberg. Der Vorname Emicho wurde auch im Herrscherhaus von Württemberg gebraucht. Eine andere Variante 1350, Bentz Emich von Neckargroningen, nahe Ludwigsburg. – Translatet – by Inge Noyes

»Emery«, obwohl er jetzt als Vorname gänzlich in Vergessenheit geraten ist, dürfte er nur noch in unseren Familiennamen fortleben.

Er war einst kein unbedeutender Spitzname. Americ, Almaric, Emeric und Eimeric so scheint deren ursprüngliche englische Schreibweise gewesen sein, und infolgedessen ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, daß es derselbe Name ist, dem wir in der italienischen Form von Amerigo, heute die Benennung jenes riesigen Gebietes des westlichen Territoriums verdanken, das so unauflöslich mit der englischen Industrie und den englischen Interessen verbunden ist. Kürzere Ausdrucksweisen als diese wurden gefunden in Aylmar, Ailmar, Almar, Aymer und Amar.

Die Familiennamen, die davon abstammen, sind nicht wenige. Ein freies Spiel der Vokale zeigte er in unseren Amorys, Emerys und Imarys, und in einer mehr patronymischen Form begegnen wir ihm oft in unseren Emersons. – Aus – English Surnames – by Bardsley

Emery
(m) – englisch aus dem deutschen Emmerich, »Hausmacht«.

Emory ist oft in den U.S. gebraucht, hauptsächlich ein Name des 19. Jahrhunderts. <br.> aus – Facts on File Dictionary of First Names

Emmery – anglikanisiert aus dem althochdeutschen Amalric, »work king« verwandt mit Emil.

Der Name des wuchtigen deutschen Amalric wurde in den U. S. von dem freundlichen Philosophen, Ralph Waldo Emerson geboren.

Nachstehende Namen meinen »Sohn des Emmery«.
englisch
althochdeutsch
deutsch
germanisch
 alt-französisch
französisch
lateinisch
italienisch portugiesisch 
Emmery, Emeric, Emery, Emory, Almerick, Merrick
Amalric
Emerich
Emmerich
Aimeri
Emeri, Emery
Almericus
Amerigo
Aymeric
Aus – Treasury of Names – by Wells

Amery (deutsch) – immer reich, kräftig, und mächtig, vom altdeutschen Emerich oder Immer-reich, »immer reich«. – Aus – Etymological Dictionary of Names – by Arthur 1857

Imer, Emmery (Reich, Herrschaft) – altdeutsch Emrich, 8. Jahrhundert – englisch Emerick – deutsch Emerich, französisch, Emeric, Emmericque. – Aus – The Teutonic Name System – by Ferguson

Noch mehr Variationen: Amery, Amori, Amory, / Emary, Emery, Emory, Embrey, Emberry, Embrey, Embry, Embury, Emeric, Emerick, Emerig, Imbery, Imbrey, Imbrie, Imery, Imray, Imrie, / Hemery, Hembrey, Hembrey, Hembry: Amalricus 1086 DB;

Ymerus
filius Reineri c1160 DC (L); Haimeri 1170 P (St); Haimericus filius Gidhe c1190-5 DC (L);

Eimericus uinitor 1191 P (Wa); Robertus filius Amalrici, Almarici 1207-14 Cur (Nt); Emeric Orcherd 1241 AssSo;

Amauricus, Amaricus, Ailmarus, Aumaricus, Almaricus de Sancto Amando 1221 Cur;

Emery de Roche Chaward 1269 AssSo; Roger Hemeri a 1182 Clerkenwell (Ess); Roger Amalri 1207 Cur (O);

Hemericus, Eymericus, Heimericus Buche 1222 Cur (Do); Aymery de Rupe Cawardi 1278 AssSo;

Richard Aumauri 1221 Cur (Do); Robert Emeri 1223 Pat (Lei); Robert Heymeri 1240 Rams (C);

Simon Amarik 1260 AssY; William Emeric 1276 LLB A; Robert Amary, Amory 1279 RH (Bk);

Walter Ymery 1513 Black; John Imbrie 1611 ib. Ofr.

Amauri
, Emaurri, von OG Amalric »work-rule«. – Ursprung unbekannt, Abkürzungen und (?) auch unbekannt (by me at least).

Amelbrecht oberdeutsch (obd.): deutscher Personenname; Amal-berht (vgl. das gotische Königsgeschlecht der Amaler!), siehe Amelung!

Amalperaht 823, Amelprecht 1395 Kremsmünster, Wenczlab Amelprecht 1414 Mähren. Auch italienischer Familienname (FN.): Amalberti

Amelrich: schon Name eines Ostgotenherrschers, im Mittelalter (MA) beliebt; als Amelrich gibt sich Hagen beim Donau-Übergang der Nibelungen aus. Siehe Amelung! Ein Ritter Amelrich von Isenheim 1253 im Elsaß. Fritz Amelrich 1338 Eßlingen. Bernardus filius Amelrici 1270 Stralsund niederdeutsch (Nd.) Kurzform (KF.): Ameke, Emeke (Ehmke). Siehe auch Emmelrich! – Amels siehe Ahmels! Vgl. Amler!

Diese unterschiedlichen Schreibweisen eines gut bekannten Namens weisen deutlich darauf hin, wie gleichgültig die Orthographie den Schreibern des Mittelalters war. – Benyon.

Von den Taufnamen, die einst beliebt waren, jetzt aber alle vergessen sind, ist einer von historischem Interesse. Dieser ist Amalric, unterschiedliche Formen davon sind Americ, Emeric, Ermeric. In seiner italienischen Form war Amerigo der Taufname des Entdeckers Vespucci, der nach einer denkwürdigen Seereise über den Atlantik ein neues Land fand und es nach seinem Namen benannte.

In den englischen Telefonbüchern findet sich dieser Taufname in Amar, Amery, Emery, Emerson, Emberson, Imeson, Imray und Imrie. – Aus – The Story of Surnames – Wm Bowman 1932

Emery
(m.); altdeutsch Emmerich, eine Zusammensetzung von irgendeinem Element vom Stamm Im-, Em-, und rija »rule«; latinisiert wie Emericus. Emery wurde von den Normannen nach England gebracht und obwohl er nie allgemein verbreitet war, überlebte er sowohl als Männer- als auch als Frauenname bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Er wird sogar noch heute als Männername verwendet, ebenso Emerick.

Emericus FA 1284, 1316. Emeric HR 1273. – Aus - Oxford Dictionary of English Christian Names


Aus: Thüringische Geschichte, Urkundenbuch der Vögte von Weida. Qu. V. N. F. II. Bd. Seite 1 f.(Thüringisches Staatsarchiv Greiz):
Aus: Hdschr.: HSA. Dresden, No. 54, Orig. Perg. Mit aufgedr. Siegel.

Druck: Masconii, Comm. De reb. Sub Loth. II. et Conr. III. 364; - Hasche, Magazin 7, 212; - Schumacher, Beiträge S. 81; - Codex dipl. Sax. Reg. II, 6 S. 263 f.; - (Böhmer, Reg. No. 2222).

Bem.: Hub, Ermisch hat (Cod. Dipl. Sax. Reg. A. a. O. Anm.) nachgewiesen, daß die Urkunde interpoliert und mit einem gefälschten Siegel versehen ist, hält sonst aber ihre Schrift und Zeugenreihe für unverdächtig.

K. Konrad bestätigt die Begründung und Begabung des Benedictinerklosters zu Chemnitz durch Kaiser Lothar, verleiht dem Kloster Marktrecht und ordnet die Verhältnisse der Vogtei:
Testes: Fredericus Magdeburgensis archiepiscopus, Embrico Wirceburgensis episcopus, usw. Zeitz, 1143 [vor März 13].

Wie oben, Seite 84:

Druck: Schöpflin, Alsatia diplomatica (Straßburg 1752) I. 468 (ex veteri apographo tabularii Buxovillani); - danach Lobenstein. Intelligenzbl. 1792 S. 156, u. Müller, No. XLVII. Druck: Schöpflin, Alsatia diplomatica (Straßburg 1752) I. 468 (ex veteri apographo tabularii Buxovillani); - danach Lobenstein. Intelligenzbl. 1792 S. 156, u. Müller, No. XLVII. Druck: Schöpflin, Alsatia diplomatica (Straßburg 1752) I. 468 (ex veteri apographo tabularii Buxovillani); - danach Lobenstein. Intelligenzbl. 1792 S. 156, u. Müller, No. XLVII. Druck: Schöpflin, Alsatia diplomatica (Straßburg 1752) I. 468 (ex veteri apographo tabularii Buxovillani); - danach Lobenstein. Intelligenzbl. 1792 S. 156, u. Müller, No. XLVII. Druck: Schöpflin, Alsatia diplomatica (Straßburg 1752) I. 468 (ex veteri apographo tabularii Buxovillani); - danach Lobenstein. Intelligenzbl. 1792 S. 156, u. Müller, No. XLVII.

162. Graf Hugo von Lützelstein verleiht mit Zustimmung seiner Söhne Hugo, Emicho und Simon, sowie seiner Töchter: .....


Aus meinem Band I. der Familienchronik:             (zurück)

Die Herkunft und die Bedeutung des Familiennamens Emmer ist nicht eindeutig zu klären. Es gibt unterschiedliche Ableitungen, wie aus den zitierten Quellen ersichtlich ist. Ich habe verschiedene Unterlagen benutzt, um den Sinn des Namens zu ergründen. Nachstehend sind die Ergebnisse angeführt.

Dem Buch "Deutsches Namenlexikon" von Hans Bühlow, Verlag Suhrkamp, ist folgendes zu entnehmen:
Emig, Emich, Ehmig (hessisch-fränkisch-oberdeutsch): urkundlich Kurzform zu Emmerich (Emprich), Emicho = Emercho de Wolveskelen miles 1260 Wetzlar; Emicho = Embricho, Bischof von Würzburg 1140; Bentz Emich 1350 Stuttgart.

Emmer (München oft): oberdeutsch-bayrisch Emmer (vergleiche Emmerland) meint Dreschkorn. Vergleiche Halbemmer 1414 Nikolsburg/Mähren.

Emmerich (am Mittelrhein, Frankfurt, Wetzlar): ein Nachklang der Ermenrich-Sage, wo die Harlungenbrüder Imbreke (Emerca) und Fritele, Neffen des Gotenkönigs, auf der Burg zu Breisach hausen, in der Obhut des treuen Eckehard. Als Vorname, in Ritter- und Patrizierkreisen bezeugt: Ritter Embrico von Lahnstein 1217, Ritter Emercho von Wolveskelen 1267 Wetzlar (auch Emicho), Embrico (Imbrico) Graf von Leiningen 1077, Emmercho Rosenwasser 1264 Wetzlar, Emmerich Schepkessel 1371 Frankfurt. Noch 1779 Emmerich Freiherr von Breidbach/Mainz.

Emmermann
(Hamburg): aus Emmern bei Hameln (Fluß Emmer/Weser). Vergleiche aber Emmermacher: zu niederländisch emmer = Eimer.

Emmert
(München): = Emmer (mit sekundärem -t). Doch vergleiche auch Emhart!

Emrich siehe Emmerich!

Vom selben Verfasser und Verlag stammt das Buch "Deutschlands geographische Namenswelt", dem ich nachstehende Hinweise über unseren Namen "Emmer" entnommen habe:
Emern, Moorort südlich Ülzen, entspricht dem dortigen Liedern: am, lid sind uralte Bezeichnungen für Wasser bzw. Sumpf, Moor.

Emersleben an der Holtemme (!) östlich Halberstadt gehört in eine Reihe mit den Nachbarorten Aders-, Heders-, Gatersleben, lauter Sinnverwandte, mit sekundärem -r-! am (em), ad, had (hed), gat sind prähistorische Wörter für Wasser, Sumpf, Moder.

Emme, Bach bei Emmendingen (urkundlich Amoding), enthält das Wasserwort am; vergleiche auch die Holzemme!

Emmen, Moorort zwischen Gifhorn und Ülzen, auch 2mal in Holland, beruht wie Emen a. Ems (urkundlich Embini) auf Ambini. Siehe Emen!

Emmerich am Rhein wie Ammerich bei Neuwied am Rhein beruhen auf Ambrici, zum Wasserwort amb-, vergleiche auch den Bachort Emmerke westlich Hildesheim nahe der Leine analog zu Ditterke bei Hannover a. Leine, Lechterke a. Hase usw.

"Das Herkunftswörterbuch" des Duden-Verlages gibt weiters an:
Emmer: Siehe Ammer

Ammer: Der Name der Finkenart geht zurück auf althochdeutsch amaro, das wahrscheinlich aus *amarofogal gekürzt ist und eigentlich »Dinkelvogel«" bedeutet. Das Bestimmungswort gehört zu althochdeutsch amar »Dinkel« (eine heute kaum noch angebaute Weizenart), beachte süddeutsch Emmer »Dinkel«, das auf gleichbedeutend althochdeutsch amari zurückgeht. Der Vogel ist so benannt, weil er sich vorwiegend von Getreidekörnern ernährt (vergleiche zur Benennung den Artikel Hänfling). Mit althochdeutsch amaro, mittelhochdeutsch amer »Ammer« ist verwandt altenglisch amor[e], emer, »Ammer«.

Aus dem Buch "Geographische Namen in Deutschland", ebenfalls im Duden-Verlag erschienen, ist zu entnehmen:
Emmer, die, linker Nebenfluß der Weser, entspringt nördlich von Bad Driburg, mündet bei Emmerthal-Emmern südlich von Hameln. 1495 up de Emmer, 1488 upp der Emmere, 9. Jahrhundert (zu 784) super fluvium Ambra steht neben Formen mit n-Suffix wie 9. Jahrhundert Embrine, 1065 Ambrinna, 1403 up de Emmerne. Der Ortsname Emmern hat das n bewahrt: 1371 to Emmeren, 1365 to Emberne, 1215 Arnoldus de Emberen. Über den vordeutschen Gewässernamen Ambra vergleiche den Artikel Ù Ammer.

Emmerich, Stadt am rechten Ufer des Niederrheins, Nordrhein-Westfalen, entstand um eine vom hl. Willibrod um 700 errichtete Kirche im Bereich eines fränkischen Oberhofs, erhielt 1233 Stadtrecht und fiel 1372 an Kleve. Der Name Emmerich, 970 Embrick, 828 in villa Embrici enthält wahrscheinlich den latinisierten Genitiv des fränkischen Personennamens Embriko, d.h. den Namen des ersten Hofbesitzers. Vergleiche auch Hochemmerich (zu Rheinhausen), um 900 in Embrikini (zur Verkleinerungsform *Embrikin des Personennamens Embrico).

Emmern: Siehe Emmer, die.

Dem "Wörterbuch zur oberösterreichischen Volksmundart", von Otto Jungmair und Albrecht Etz, herausgegeben vom Stelzhamerbund der Freunde oberösterreichischer Mundartdichtung, entnehmen wir folgendes:
Emer, E(i)mer, der, Eimer, Hohlmaß für Wein, Branntwein und Most, z.B. drei Emer Most. 1 Emer hat 40 Maß; 30 Emer ergeben 1 Fuder. - Aus ahd. einberi, mhd. einber stm. Gefäß nur mit einem Griff zum Tragen (sprachgeschichtlich: Gegenwort zu Ü Zuber Gefäß mit zwei Henkeln).

Meyers Großes Taschenlexikon in 24 Bänden, Band 6, Duo - Fd, 2. Auflage, B.I.-Taschenbuchverlag Mannheim/Wien/Zürich, Seite 135, 1987:
Emmer (Flachweizen, Gerstenspelz, Zweikorn, Stärkeweizen, Triticum Dicoccum), Kulturweizenart mit abgeflachter Ähre, lang begrannten, 2-3blütigen Ährchen; heute nur noch auf dem Balkan angebaut.

Emmerich (Emerich), alter deutscher männlicher Vorname, umgestaltete Form von Heinrich oder Nebenform von Almarich. Ungarische Form Imre.

Emmerich
(Imre) * um 1174, < 30. November 1204, König von Ungarn (seit 1196). - Ältester Sohn König Bélas III.; 1182 zum König gekrönt; schwere Kämpfe mit seinem jüngeren Bruder, Andreas II., 1197-1200; dehnte 1201/02 sein Reich auf Serbien aus, besiegte 1202 die Bulgaren.

Großes Hauslexikon in zwei Bänden, A-L, Erster Band, Buchgemeinschaft Donauland, Wien, 1956, Seite 307:
Emmer, alte Weizenform (triticum dicoccum) mit brüchiger Spindel (Achse, auf der die bespelzten Ährchen sitzen). Heute selten, Rückzugsgebiete in den Mittel- und Hochgebirgen, z.B. in Schwarzwald und Jura.

Emmerick
, Anna Katharina (1774-1824), Augustinerinnennonne von Dülmen, an der sich Wundmale Jesu gezeigt haben sollen.

Brockhaus’ Kleines Conversations-Lexikon, Erster Band, A-Heliopolis, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1879, Seite 681:
Emmer, Weizenart, siehe Dinkel.

Emmerling, soviel wie Goldammer, siehe Ammer.

Brockhaus Enzyklopädie, 5. Band, DOM - EZ, F. A. Brockhaus, Wiesbaden, 1968:
Emmer, Amer, Immer [von ahd. amar], Zweikorn, die Weizenart Triticum dicoccum, eine alte Kulturpflanze, mit meist zweiblütigen Ährchen, wurde in Anatolien wohl schon im 7. Jahrtsd. v. Chr. angebaut. In Mesopotamien und Ägypten war Emmer schon im Neolithikum bekannt und blieb in Ägypten und Äthiopien bis ins Mittelalter das gebräuchlichste Brotgetreide. In Mitteleuropa kannten die Bandkeramiker den Emmer bereits um 4000 v. Chr. Aus dem Spätneolithikum ist er an zahlreichen mitteleuropäischen Fundstellen nachgewiesen. Nach der Bronzezeit ging sein Anbau aber immer mehr zurück. Heute wird Emmer in Europa kaum noch angebaut.

Meyers Konversations-Lexikon, Fünfte Auflage, Fünfter Band (Dinger bis Ethicus), Seite 743/744, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien, 1897:
Emmer, Getreideart, siehe Spelz

Riepl, Reinhard; Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich, 2004
Emer: siehe Emmer; Emerkorn (Dinkel-artiges Getreide)

Emmer (Ämmer, Ämper, Aumpa, Em(p)er):
1. Eimer, früher meist aus Holz (auch Flüssigkeitsmaß, s. u. Maße und Münzen im Anhang)
2. Mehl aus Sommer-Dinkel
3. Ammer (Vogelart)
4. ein Gewürz 

Emmerer: stellten Eimer her, vgl. aber Weinemmerer; Weinemmerer siehe Weinamer: Weinzieher, Transportarbeiter in städt. Diensten, luden die Weinfässer ab, vgl. Emmerer

Emper: siehe Emmer

Maße und Münzen:
Eimer:
in Bayern 1692 1 E. = 66 Maß, widerrechtlich auch mit 64 Maß gerechnet;
1811 1 E. = 64 Maß, später = 60 Maß (manchmal auch 80 Maß), 25 E. = 1 Faß;
1 bayer. E. = 40 Salzburger Viertel;
1 Salzburger E. = 36 Viertel je Kandel;
in Österreich 1903 1 E. = 40 Maß = 160 Seidel, früher 1 E. = 40 Viertel;
1 E. Bier = 42½ Maß = 60,138 Liter;
1 E. Wein = 41 Maß = 58,568 Liter:
in Niederösterreich 1 E. = 32 Pinten;
in Böhmen 1 E. = 61,12 Liter = 32 Pinten;
in Tirol 1 E. = 72 bayer. Maß;
als Weinmaß in Sachsen 5 E. = 54 Kannen Visiermaß = 65 Kannen Schenkmaß = 50,57 Liter;
als Weinmaß in Schlesien 1 E. = 20 Topf = 80 Quart = 320 Quartiere = 56,589 Liter


Aus Emrich und Emperich wird Emmer             (zurück)

Die Entwicklung des Namens Emmer aus früheren Schreibweisen, nachgewiesen anhand der Kirchenbucheintragungen der Pfarre Neutitschein, Nordmähren.

Emrich – Emmerich – Emmer

Heirat des Sohnes von Hanß Emrich, Geörg Emrich:
Trauungsmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1784, Sign. NJ-I-4, Seite 35 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1683, den 14. Juli
Geörg Emrich, des verstorbenen Hanß Emrichs Sohn in Seitendorf, mit des seeligen Hanßl Troschkes aus Söllen (Söhle) hinterlassener Tochter
Zeugen: Paul Blaschke
            Martin Vietz

Heirat von Geörg Emrich (=Hanß Geörg Emmerich) ® Übergang zu Emmerich!), jetzt Emmerich geschrieben:
Trauungsmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1784, Sign. NJ-I-4, Seite 658 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1723, den 29. August
Der ehrbare Junggesell
Hanß Geörg Emmerich, Bürger undt Leinweber, mit Jungfrau
Veronica (Schneider), nach dem verstorbenen Heinrich Schneider, gewesten Bürger undt Tuchmacher alhier hinterbliebene Tochter
Zeugen: Augustin Mattalik undt
               Lorentz Seibert


Die Kinder von Geörg Emmerich (Joannes Georgius Emmer ® Übergang zu Emmer! Vornamen wurden lateinisch geschrieben):
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 523 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1724, den 30. September
Infans: Maria Theresia
Parentes: Joannes Georgius Emmer, Leinweber, mater (Mutter) Veronica (Schneider)
Patrini: Johann Georg Hübner
              Magdalena Schenkin

Geburt von Joannes Thadeus Emmer
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 552 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1726, den 26. November
Infans: Joannes Thadeus
Parentes: Joannes Georgius Emmer, Leinweber, mater (Mutter) Veronica (Schneider)
Patrini: Joannes Schänck
              Paulina Hübnerin

Geburt von Maria Barbara Emmer
(der zweite Vorname Georgius wird jetzt weggelassen):
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 613 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1729, den 21. November
Infans: Maria Barbara
Parentes: Johannes Emmer, Leinweber, mater (Mutter) Veronica (Schneider)
Patrini:Johann Georg Hübner
             Magdalena Schenckin

Geburt von Franz Ignaz Emmer
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 673 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1732, den 3. August
Infans: Franciscus Ignatius
Parentes: Johannes Emmer. Leinweber, mater (Mutter) Veronica (Schneider)
Patrini: Johann Georg Hübner
           Magdalena Schenckin

Emperich - Emmer
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Geburt von Maria Magdalena Emperich, Tochter des Matthes Emperich:
Geburtsmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2 (Landesarchiv Troppau), Seite 215

Datum: 1699, den 19. Juli
Infans: Maria Magdalena
Parentes: Matthes Emperich aus Solle (Söhle), mater (Mutter) Juditha .....
Patrini: Hanß Georg Libi(s)ch
          Susanna Hiebnerin (Hübner)

Geburt von Josephus Emperich, Sohn des Matthes Emperich:
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 232 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1701, den 18./18. Februar
Infans: Josephus
Parentes: Matthes Emperich, Leinweber, mater (Mutter) Juditha .....
Compatres: Georg Hübner
                Anna Libischin

Geburt von Joseph Emmer (Übergang zu ® Emmer! Der Vorname verliert seine lateinische Schreibweise), Sohn des Josephus Emperich:
Taufmatrik der Pfarre Neutitschein 1680-1745, Sign. NJ-I-2, Seite 685 (Landesarchiv Troppau)

Datum: 1733, den 30. Januar
Infans: Ignatius Blasius Thadeus
Parentes: Joseph Emmer, Leinweber, mater (Mutter) Susanna ..... (die Heirat ist in Neutitschein nicht eingetragen, sondern vermutlich in der Heimatpfarre der Braut)
Patrini: Ignatz Thonn
          Anna Maria Koberin


"Emmer......"-Orte in Europa         (zurück)

Vorwiegend in Deutschland gibt es eine Reihe von Orten, welche mit unserem Familiennamen beginnen. Ich habe mich bei manchen Gemeinden nach Geschichte und Herkunft des Ortsnamens erkundigt, in der Hoffnung, mehr über den Namen Emmer zu erfahren. Von folgenden Gemeinden erhielt ich eine Antwort:

D-82275 Emmering Kreis Fürstenfeldbruck
Erste Erwähnung um 740 im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Benediktbeuren. Emhari – bei den Leuten des Emhari

D-66352 Großrosseln - Emmersweiler
Erste Erwähnung 710 als Ermesberto villare, auch Oemwyrle, Emmersvilre

Jean Adam Emmer
, verh. mit Elisabeth Leder (Heder), gest. 28.10.1765 genannt.

D-84547 Emmerting Landkreis Altötting
Erste Erwähnung 815 (Salzburger Urkundenbuch), Namen Ehemut Ehemuotingen Ehmatingen Emmerting

D-39387 Emmeringen
Erste Erwähnung 1084, Gründer ein Edeling namens Immo oder Emmo (der Große), Imerge Immerigge Immeringe Emmeringen

D-31180 Giesen Emmerke
Erste Erwähnung 854 Ammerki in Scotelingen, um 1146 Embrike, um 1250 Embreke. – Borcherd de Embike 1308 Hannover.

D-84381 Johanniskirchen Emmersdorf
keine Hinweise auf die Herkunft.

D-31860 Emmerthal bei Hameln
Gegründet etwa um das Jahr 1000.

D-38350 Helmstedt Emmerstedt
(Stätte des) Emher. Um 1186 Erwähnung in einer Urkunde. Emerstide, Emer (Flußname), Emerstede, Emmerstide, Emberstede, Emberstide, Emmerstedt

D-85617 Aßling, Gemeinde Emmering
Erste Erwähnung in einer Urkunde von 1151 des Papstes Eugen III. Name geht zurück auf eine Person namens Ehamar.

Es finden sich auch Orte mit dem Namensanfang "Emmer" in Österreich uzw.:

(Emersdorf) bei Spitz (N.Ö.) – Bezirkshauptmannschaft Krems, Gerichtsbezirk Mautern. Der Name soll sich von einem Bach, der heute nicht benannt wird, früher aber Emer (Emmer) hieß, herleiten. Das Wappen des Ortes zeigt 2 Eimer an einer Rollkette im roten Felde. Die älteste Schreibweise lautet Emarsdorf.

in der Gemeinde Innbruck – Bezirkshauptmannschaft Hietzing, Gerichtsbezirk Neulengbach (N.Ö.)

Emmersdorf in der Gemeinde Ponfeld (Kärnten) – Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt, Gerichtsbezirk Klagenfurt

Emmerstorf bei Hofkirchen im Mühlkreis (O.Ö.) – früher Engelmarsdorf von Engelmar = Siedleranführer

Emmerberg (Emerberg) bei Wr. Neustadt (N.Ö.) – Name auch einer Katastralgemeinde, Reste der alten Burg Emmerberg (Aquarell von Franz Witzmann, 1917, befindet sich im Familienarchiv)

Emerding bei Feldkirchen (bei Mattighofen, O.Ö., Bezirk Braunau) – ca. 1215 Ulricus de Emratingen, *1532 Embrating, Emrating

Emmersberg in der Gemeinde Geretsberg (O.Ö.), kein Hinweis auf den Namen

In der folgenden Aufstellung finden sich weitere sog. "Emmerorte", d.h. Orte, deren Name mit "Emmer" beginnt:

Emmer Compascuum – bei Emmern (Niederlande)

Emmer Dennen – nördlich Emmen (Niederlande)

Emmer Erfscheiden – nördlich Emmen (Niederlande)

Emmer Stausee – südlich Hameln

Emmerborn – östlich Holzminden

Emmereis – südlich Kempten

Emmerich – östlich Nijmegen (Niederlande)

Emmericher – östlich Nijmegen (Niederlande)

Emmerichsthal – nordwestlich Gemünden

Emmerichswalde – südöstlich Niesk

Emmering – südwestlich Tittmoning

Emmering – südwestlich Wasserburg

Emmeringen – bei Oschersleben

Emmerkofen – südlich München

Emmeroth – südlich Traben-Trarbach

Emmerschans – nördlich Emmen (Niederlande)

Emmersdorf – südwestlich Vilshofen

Emmershausen – östlich Limburg

Emmersleben – bei Halberstadt

Emmerszell – südlich Cham

Emmertsgrund – südlich Heidelberg

Emmertshof – nordwestlich Schwäbisch Hall

Emmerzen – südlich Konstanz (Schweiz)

Emmerzhausen – westlich Dillenberg


Schärding, 21. April 2003

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