Ich wurde 1934 in Gmunden am Traunsee geboren. Dort besuchte ich die Volksschule und 4 Klassen des Bundesrealgymnasiums. Meine Ausbildung zum Elektroingenieur machte ich auf der Höheren technischen Lehranstalt in Linz.

Nach 9 Jahren als Leiter einer Radio- und Fernseh-Servicewerkstätte begann ich meinen Dienst bei der Oberösterreichischen Kraftwerke AG. in Gmunden. Zu meinen Aufgaben gehörte hauptsächlich die Betreuung aller Hochspannungskabel des Unternehmens. Im Jahre 1988 übernahm ich die Leitung der Außenstelle des Bezirkes Schärding, die ich bis zu meiner Pensionierung Ende 1996 innehatte.

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(Hier können Sie Bilder von einer Webcam mit der Ansicht des Stadtplatzes von Schärding - Silberzeile - sehen)

Leider begann ich mich erst gegen Ende meiner aktiven Dienstzeit für die Geschichte meiner Familie zu interessieren. Die nahen Verwandten, die noch meine Großeltern kannten waren schon gestorben, ebenso meine Eltern. Viel Wissen aus dem eigenen Erleben ist damit unwiederbringlich verloren. Den Forschungsergebnissen meines Vetters Herbert Rauch-Höphffner v. Brendt entnahm ich, daß er die Ahnen meiner Mutter bis zum Jahre 1559 zurückverfolgen konnte. Zu jener Zeit saß Hans Rauhe auf dem Rittergut zu Friesau im thüringischen Vogtland. Um 1750 wanderte sein Nachkomme Johann Michael Rauh von dort aus und ließ sich in Soltau in der Lüneburger Heide nieder. 100 Jahre später zog sein Enkel, mein Urgroßvater Friedrich Rauch, nach Laxenburg bei Wien, wo meine Großmutter Sophie Rauch geboren wurde. Sie heiratete den Baumeister Bruno Großmann, der 1903 Stadtbaumeister in Gmunden wurde und mit seiner Familie dorthin übersiedelte.

Vor allem galt aber mein Interesse jener Familie, deren Namen ich trage. Ihr ältester bekannte Vorfahre ist Hanß Emrich, der um 1630 in Seitendorf bei Neutitschein geboren wurde. Um 1780 wanderte sein Ururenkel Johann Justin Emmer nach Mährisch-Schönberg, von wo mein Großvater Alois Emmer um das Jahr 1865 nach Gmunden auswanderte.

Inzwischen habe ich über 5.800 Personen und etwa 3.800 Bilder auf meinem PC gespeichert. Trotz der verhältnismäßig kurzen Zeit, in der ich mich mit Familienforschung beschäftige, ist mein Archiv auf über 60 Ordner angewachsen. Aus meinen Unterlagen habe ich eine Familiengeschichte geschrieben, die aus bisher 3 Büchern besteht und einen gesamten Umfang von 1.150 Seiten besitzt. Sie erschien in einer Auflage von nur 30 Exemplaren und wurde innerhalb meiner Familie verschenkt.

Meine Familiendaten verarbeite ich mit dem Genealogieprogramm Familienstammbaum V 1.0 (deutsch). Seit einigen Monaten gibt es die Version 4.0, derzeit jedoch nur in englischer Sprache. Bisher ist noch keine deutsche Version erhältlich. Dieses Programm habe ich aus mehreren anderen guten Programmen ausgewählt, weil es meine Bedürfnisse am besten abdeckt. Das zum Ex- und Importieren geeignete Datenformat GEDCOM erlaubt auch den Austausch mit  Genealogieprogrammen anderer Hersteller. Fallweise verwende ich auch WinAhnen 5.0

Zum Ausdrucken meiner Ahnen- und Stammtafeln verwende ich einen A2-Tintenstrahldrucker und 14
7/8 Zoll-Papier mit abtrennbarer Randlochung und einer Seitenlänge von 12 Zoll. Damit erhalte ich einen der Anzahl der Personen entsprechend langen und 14 7/8 Zoll breiten Papierstreifen, der durchgehend - also über die Seitenperforation hinweg - bedruckt ist. Das Zusammenkleben einzelner Blätter entfällt somit.

Probleme gibt es mit dem Programm, wenn mehrere Personen an einem Datenbestand, der mittels (z. B. Zip-) Diskette verteilt wurde, arbeiten und Daten ändern, einfügen oder löschen. Sollte jemand eine geeignete Lösung für einen funktionierenden Datenaustausch parat haben, würde es mich freuen, davon zu erfahren und bitte mir sie per e-mail mitzuteilen.

 

Mitteilungen bitte an: Alois Emmer

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